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Wie ist die Lage für Frauen in der Wissenschaft?

Was hat sich verbessert, und wo ist noch Luft nach oben?

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Lage für Frauen in der Wissenschaft alles in allem verbessert. Sie werden bei weitem nicht mehr so häufig als Forscherinnen zweiter Klasse behandelt oder gar vollständig ignoriert, wie dies bis weit ins 20. Jahrhundert hinein oft der Fall war. Dennoch sind sie auch heute noch in vielen Bereichen – insbesondere in Spitzenpositionen – unterrepräsentiert. 

Welche berühmten Wissenschaftlerinnen gab es?

Trotz zum Teil heftigster Widerstände gab es auch in früheren Jahrhunderten Science Heroines: Frauen, die in der Wissenschaft Herausragendes geleistet haben – auch wenn ihre Verdienste mitunter erst sehr viel später anerkannt wurden; etwa bei Rosalind Franklin (1920–1958), die ganz wesentlich zur Entschlüsselung der DNA beigetragen hat. Als Entdeckerin von Kevlar prägt Stephanie Kwolek (1923–2014) bis heute unser Leben, denn die von hier entwickelte Super-Aramid-Faser kommt in vielen Alltags- und Industrieanwendungen zum Einsatz. Und Anna von Dänemark, Kurfürstin von Sachsen (1532–1585), hat bereits im 16. Jahrhundert Wichtiges zur Entwicklung von Arzneien beigetragen.

Wie werden Frauen und Mädchen heute in der Wissenschaft gefördert?

Es gibt national wie international zahlreiche Initiativen, die sich der Förderung von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft verschrieben haben. Das reicht von der Unesco, die jedes Jahr den Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft ausruft, über die NASA bis hin zu nationalen und regionalen Initiativen wie TALENTA von der Fraunhofer-Gesellschaft oder der Möglichkeit eines Probestudiums an einer deutschen Hochschule. 

Ein wesentlicher Ansatz der Förderung ist es, die Begeisterung von Mädchen für die Inhalte der MINT-Fächer bereits in der Schulzeit zu wecken. Das geschieht u. a. im Rahmen des bundesweiten Girl‘s Day, der auch für viele regionale Initiativen ein wichtiger Bezugspunkt ist. Und natürlich lebt die Förderung von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft von aktuellen Vorbildern – wie Anne L’Huillier, die 2023 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde.

Wissen für Frauen in der Wissenschaft bieten u. a. folgende Bücher:
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